Aufforderung zur Umsetzung/Durchsetzung der Satzung und Hausordnung „Notunterkünfte Jahnstraße“

Bedauerlicherweise machen die aktuellen Vorkommnisse ein Handeln der Stadt Landsberg dringend erforderlich.

An dem zur Jahnstraße offenen Durchgang und Fluchtweg zwischen den Gebäuden der Notunterkunft hat sich ein Treffpunkt der Bewohner gebildet. Regelmäßig ab mittags gruppieren und versammeln sich einige Bewohner und teilweise Besucher zum gemeinsamen Alkoholkonsum und Rauchen. Mit fortschreitender Tageszeit – häufig bis in die späten Abendstunden – steigert sich der Geräuschpegel mit Vulgärsprache durch die zunehmende Zahl der Teilnehmer und der konsumierten Getränke.

Dies verbreitet eine unangenehme und belästigende Atmosphäre gegenüber den Anwohnern und speziell gegenüber unseren Frauen und Kinder sowie den Kindern, die beim Sportverein FT Jahn trainieren. Hierbei ist es auch bereits zu Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber Frauen und Kinder gekommen.

Hinzu kommt eine regelmäßige Lärmbelästigung und Verkehrsgefährdung – speziell an den Wochenenden und an Feiertagen – durch die sinnlose und laute Raserei von Bewohnern und Besuchern mit Mopeds und Rollern. Hierbei wird die festgeschriebene Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten.

Aus diesem Anlass hat die Bürgerinitiative Leben & Wohnen am Altöttinger Weiher die zuständigen Ansprechpartner der Stadt Landsberg als Betreiber der Notunterkunft in einem Anschreiben vom 24. Mai 2019 eindringlich darum ersucht, die Einhaltung der verabschiedeten Satzung für die Benutzung der Obdachlosenunterkünfte der Stadt Landsberg am Lech sowie der Hausordnung nachhaltig durchzusetzen.

Wir würden es begrüßen, wenn bis zum Beginn der Pfingstferien das unzulässig im Außenbereich aufgestellte Mobiliar dauerhaft entfernt wird und somit für ein Ende dieser, von der Straße einsehbaren Zusammenkünfte gesorgt werden würde.